Dann mal wieder weg…

Veröffentlicht: 10. November 2010 in Allgemein

Pünktlich zum Wochenende geht es auf eine 4-Tägige Outback-Tour durch New South Wales.
Ziel ist der Mungo National Park. Es bleibt zu hoffen, dass der extra gemietete 4WD mit seinen Stadtreifen auch mit den Tracks im Nirgendwo klar kommt. Insbesondere der Dauerregen und die Gewitter der letzten Tage werden diesen Umstand nicht verbessern.
Was solls… Nicht umsonst haben wir die Vollkasko-Stressless-Versicherung gebucht. Die ist übrigens auch die Einzige die den Schaden bezahlt wenn das Auto auf dem Dach liegt. Gut zu wissen🙂

Zu unpersönlich?

Veröffentlicht: 3. November 2010 in Australien

Zitat: „Patrick, willst du nicht bei Marco Polo anfangen?“

Also persönliches zu unserer Reise…
Wo wollen wir mal anfangen? Nordinsel Neuseeland…Rotura: man kann sich nicht vorstellen wie diese Stadt (na ja großes Dorf) stinkt. Zumindest haben wir uns hier am Ende des anstregendes Tages ein Besuch im hiesigen Spa gegönnt. Das Ganze waren sieben verschiedene Pools (38°-42°). Wir hätten uns im Vorfeld nie erträumen lassen, dass es uns einem Pool zu warm wird🙂 Ach es war so romantisch, Sonnenuntergang, Mondaufgang, Sterne und ähm wir Brüder😛

Was gabs noch Persönliches? Achja, da war die Sache mit dem Regen, den durchnässten Leibern und dem Autolicht… Nach ca. 1,5 Std. Wandern haben wir uns tatsächlich auf das Auto gefreut. Der Plan war rein und Heizung auf „heiß“. Rein hat geklappt, Heizung nicht. Unser Japanischer Renner hatte scheinbar ein Problem mit 1,5 h Licht anlassen. Somit hatten wir ein Problem. Auf dem Gletscherparplatz ungefähr null Balken Empfang. Also Cello mit einer Reisegruppe runter ins Dorf und beim NZ ADAC angerufen. „Flat battery“ aufgrund des Lichtes=250 $ (130€)… Also bei der Tankstelle eine Notbatterie organisiert und 2 h später rannte der Flitzer wieder. Cello durchnässt und kanpp vorm Erfrierungstot, ich habe 100 Seiten in meinem Buch geschafft und die Käsebrötchen leer gemacht.

Cello wird nie wieder das Licht anlassen🙂

 

 

Neuseeland – Europa nur ohne Menschen

Veröffentlicht: 31. Oktober 2010 in Allgemein

Und schon ist der Kurztrip auf das Nachbareiland Autraliens vorüber (hat ein Kurztrip so an sich).
Fazit vorweg: ein MUSS für jeden der gerne reist.
Wie der Titel schon verrät, ähnelt sich Neuseeland landschaftlich und auch Klimatechnisch sehr Europa. Allerdings bekommt man die geringe Einwohnerzahl von gerade mal 4 Millionen Menschen positiv zu spüren. Wenn man bedenkt, dass es dafür 8 mal so viele Schafe gibt… einfach sehenswert!

Der Deutsche Herbst, also der Neuseeländische Frühling, eignet sich sehr gut zum Reisen. Es ist noch Nebensaison, aber die Tagestemperaturen kratzen schon an der 20 ° C Marke und machen Wanderungen und Spaziergänge im T-Shirt sehr angenehm.
Wie wir selbst festgestellt haben sollte man 1/3 seiner Erkundungszeit auf der Nordinsel und 2/3 auf der Südinsel verbringen. Laut eines Neuseeländers bräuchte man dann in Summe nur 4 Jahre🙂
Wie geschehen, sollte man die Inseln defintiv via Campervan oder Zelt erkunden. Es gibt selbst auf dem kleinsten Campground Gemeinschaftsküchen und TV-Aufenthaltsräume. Somit brauch man abends nicht vorm Zelt frieren und den Kocher im Camper nicht anrühren.
Wer länger Zeit hat, muss in Neuseeland wandern. Wer es nicht tut, macht was falsch. Aber auch hier enorm wichtig: die richtige Austattung. Vier Millionen Einwohner auf einer Fläche so groß wie Deutschland bedeutet auch entsprechende Rettungszeiten, Netzabdeckung der Mobiltelefone und auch einfach mal keine anderen Menschen die zur Not helfen können (selbst erlebt).

 

Mehr später. Ich habe mal ein Bild in sehr hoher Auflösung angehängt. Kann man sich dran erfreuen🙂

 

Alpen_Neuseeland

Queensland und Red Centre

Veröffentlicht: 20. Oktober 2010 in Allgemein

Ja wir leben immernoch. Nach nun 4 Wochen Schreibpause endlich ein wenig Bewegung auf derm Blog.

Wie sich vermutlich rumgesprochen hat, kam vor einiger Zeit Besuch aus good old Germany. Dies war Anlass genug, den Kontinent zu bereisen.
Neben der retorischen Stadtführung und einer kurzen 4WD-Tour in die Blue Mountains ging es weit weit in den Norden.
Um genauer zu sagen in Staat Queensland. Hier hieß es ohne Rücksicht auf Verluste „1800 km rumfahren“. Klingt viel, ist es auch, aber fühlt sich an wie BS-H, nur ohne Polnische Laster.

Nach einer wirklich aufregenden Zeit im „Suneshine-State“ oder wie wir sagen im „ich mähe den ganzen Tag Rasen-State“ ging es weiter ins Red Centre.
Das Red Centre bezeichnet die nahezu exakte Mitte Australiens und beherbergt neben einigen großen Steingebilden Nichts! Vermutlich ist dies auch der Grund, warum man die Sehnsucht verspürt dort hinzureisen. Auch hier standen nach 4 Tagen knapp 2000 km auf dem Kilometerzähler. Eine Anmerkung sei gestattet: selbst am A***** der Welt kostet der Sprit weniger als bei der Freien Tankstelle auf dem Neuen Weg….

Anbei füge ich noch Karten der Tour an. Diese zeigen zum einen unsere Flugroute und dann detaillierter unsere Fahrstrecken.

Genauere Reisebeschreibungen folgen…